Dienstag, 30. September 2014

Kerzen selbstgemacht

Schon viele Jahre gibt es das Vorhaben "Kerzen gießen aus Wachsresten". Und in den Sommerferien hab ich es endlich umgesetzt. Anleitungen dazu gibt es genügend auf Youtube oder sonstwo im Internet. 

Da es dann wiedermal so ein Spontanentschluss war, habe ich einfachen Baumwollfaden, den ich vom Häkeln übrig habe, als Docht verwendet. Hat sich aber als nicht so geeignet erwiesen, da nach dem Ausmachen der Kerze der Faden ins flüssige Wachs einknickt und man die Kerze dann nicht mehr anzünden kann. Oder zumindest erst nach dem Rauspoppeln des Fadens. Also wenn Ihr Euch die Mühe macht, verwendet lieber gleich echten Docht, dann kann Euch sowas nicht passieren.
Aber ich habe ja daraus gelernt.

Befüllt mit dem flüssigen Wachs habe ich einfach leere Gläser oder Glasschälchen die ich nicht mehr in der Küche verwende, da sie Macken haben. Den Faden habe ich mit einem kleinen Tesastreifen am Boden festgeklebt.

Dann das Wachs nach Farben sortiert, eingeschmolzen.


Und dann schichtweise in die Gefäße abgefüllt. Die Schichten habe ich aber erst trocknen lassen bevor ich die Neue darüber gegeben habe. Nicht das sich die einzelnen Farben noch vermischen.
Außerdem wurden noch einige Tropfen ätherische Öle in das flüssige Wachs getropft. 

Die roten Kerzen bekamen Rosenduft, dann habe ich noch welche mit Zitrone gemacht, gegen die Mücken auf der Terrasse und welche mit Bergamotte, ich liebe diesen Duft.
Von zwei Jahren Wachsreste sammeln, habe ich neun Kerzen herausgebracht. Und es macht total Spaß!!! Bin schon wieder fleißig am Reste sammeln. Allerdings dann eben mit echtem Docht.

Mit einem Streifen Stoffrest verziert, habe ich die Meisten schon verschenkt. Wirklich einzigartige, selbstgemachte und persönliche kleine Aufmerksamkeiten.

Ich bin so froh das ich mich endlich rangetraut habe, werde ich auf jeden Fall immer wieder tun.
Noch mehr wunderbare Selbstmachideen findet Ihr heute wieder beim Creadienstag.

Einen kuscheligen Dienstag wünscht Euch
Katrin

Dienstag, 23. September 2014

Schultüten für Alle

Meinen Jungs fiel diesmal der Start in die Schule ziemlich schwer. Sohn Nummer Eins hat ja das letzte Schuljahr so mit ach und krach geschafft. Und bei Sohn Nummer Zwei geht es in diesem Schuljahr um den Übertritt in eine weiterführende Schule. Und das Töchterlein geht ab sofort alleine in den Kindergarten.
Um ihnen den Start etwas zu versüßen, habe ich Schultüten für alle meine Kinder gebastelt und befüllt. Mit Wunschstiften (zu denen ich sonst sage, die sind zu teuer), mit kleine Sweeties (die es bei uns sonst nicht gibt), Tempos in bunten Verpackungen, Männerkosmetik (super wichtig das das draufsteht) und mit kleinen motivierenden Botschaftszetteln. Beim Töchterlein waren noch Sticker, ein kleines Büchlein und Haarspangen drinnen.
Gebastelt habe ich die Tüten aus alten Wandkalendern, verziert mit Washi Tape und Stickern.




 

Hier ist leider der Kleber noch nicht trocken.

Meine Kids haben sich echt total gefreut und ich hab auch von den Großen mal wieder eine Umarmung und ein dankbares Lächeln, bei Sohn Nummer Zwei sogar mit Küsschen, erhalten. Das hat mein Mutterherz wirklich sehr erfreut.

Ganz viel anderes Kreatives gibt es heute wieder beim Creadienstag!

Katrin

Montag, 22. September 2014

Montagsfreude - Unser Apfelsaft

Die letzten Wochen waren furchtbar. Die Apfelernte vom vergangenen Herbst war sehr dürftig. Und unser Apfelsaft ging schon im Juli zur Neige. Doch jetzt haben wir wieder fleißig gesammelt und unsere ersten reifen Äpfel und Birnen zur mobilen Saftpresse gebracht.
Das Besondere daran, wir kriegen den Saft aus unserem eigenen Obst. Und es dauert keine Viertelstunde.

Das war unser gesammeltes Obst. Die Äpfel von einem einzigen Baum von meiner Mutter, und unsere Birnen, die leider keine Lagerbirnen sind.

Der Liebste musste sich so "plagen" und die schweren Säcke alleine auf das Förderband hiefen, schließlich habe ich alles bildlich festgehalten.

Hier die ausgepresste Apfelmasse, ich glaube das wird an Tiere verfüttert.
Schaut mal den guten Apfelsaft der aus dem Hänger mit dem Restgut tropft. Tat mir irgendwie ganz leid den Saft auf dem Boden zu sehen.

In 5 Liter Beutel wurde der Saft abgefüllt und dann mussten wir die heißen Tüten einladen.


65 Liter haben wir mit nach Hause genommen. Und er schmeckt köstlich, ich sag´s Euch!

Nach der Pressung sind mein Liebster und ich noch ins Kino. "Monsieur Claude und seine Töchter" - ein wirklich bezaubernder Film. Müsst Ihr Euch unbedingt ansehen. Hier könnt Ihr den Trailer schon mal anschauen.
Als wir nach dem Kino ins Auto kamen, war es heiß wie in der Sauna. So eine Wärme sondern die Beutel ab. Die Fenster waren total beschlagen, wer weiß was die Leute da wohl dachten ;) ? Die Heizung konnten wir auf jeden Fall auslassen.

Und heute haben die Kinder den ersten Apfelsaft aus diesem Jahr mit in die Schule genommen. War das eine Freude!!! Endlich die darbende Teezeit vorbei.

Ich wünsche Euch eine wundervolle Woche
Eure Katrin

Donnerstag, 18. September 2014

Der Ernst des Lebens...

So heißt es ja immer. Der Ernst des Lebens beginnt mit dem Eintritt in die Schule. Von Ernst war beim ersten Schultag unseres Sohnes Nummer Drei absolut nichts zu spüren. Es war ein wirklich wundervoller, ausgelassener Tag mit regenfreiem Himmel, gut gelaunten Menschen und einem rundum zufriedenen ABC-Schützen.
Ein ganz besonderer Tag, die Patin reist schon am Morgen an. Uroma, Omas, Opas und Eltern sind nur am Staunen über die so wahnsinnig schnell vergangenen, letzten sechseinhalb Jahre, und Sohn Nummer Drei ist heute fast doppelt so groß wie sonst. Mit stolz geschwellter Brust und aufrechtem Gang schreitet er durch den Tag.

In der Schule dann viele neue Gesichter, er registriert alles voller freudiger Neugier. Erzählt dem Banknachbarn die aufregendsten Ferienerlebnisse, bis es dann endlich los geht. Die Eltern werden für ein Stündchen raus geschickt und die Schule beginnt. Endlich!!!


Nach dem wunderbar lebendig gestaltetem Schulanfangsgottesdienst gab es dann das Wunschessen für alle Gäste. Kürbissuppe und danach Knödel mit Pilzrahmsauce. Und natürlich ganz ganz wichtig der Nachtisch, Käsekuchen im Glas. 

Die Kinder waren dann mit Schultüte auspacken und Schulanfangsgeschenke bestaunen beschäftigt, was uns Erwachsenen eine kurze Verschnaufpause mit einem Täschen Kaffee beschert hat.

Danach noch der private Fototermin mit einer wirklich sehr engagierten Fotografin, die ich das nächste Mal mit einem Seil absichern werde, so gefährlich sah das aus.

Zu guter Letzt gab es dann noch einen Besuch auf der Kirchweih in Gunzenhausen, bei dem unserem Erstklässler das "Enten angeln" das Wichtigste war. 

Ein wirklich rundum gelungener Tag, und ich sag´s Euch: Ernst war wirklich nicht dabei.

Stolzes Grüßchen
Katrin

Freitag, 12. September 2014

12 vom Zwölften im September

Einen Bloggerinnenalltag zusammengefasst in 12 Bildern gibt es heute bei mir zu sehen. Noch viel mehr Bilder vom 12. findet Ihr bei Caro.

Mich entschieden die Wäsche im Regen hängen zu lassen, sonst wäre ich genauso klitschnass geworden.

Nach 3 CDs für 15 Euro gestöbert.

Die Spülmaschine gefüttert.

Eine neue Lampe gekauft.

Gummistiefel mit dem Töchterlein anprobiert.

Klamotten aussortiert.

Nochmal überprüft ob auch wirklich alles für den ersten Schultag eingepackt ist.

Den weltbesten (nicht selbstgemachten) Bienenstich gegessen.

Meine Mama im neuen Volkshochschulprogramm entdeckt.

Schultütenfüllung versteckt.

Die Erste-Schultags-Frisur von Sohn Nummer Drei bewundert, Vorbild war irgendein Fußballer.

Eine Waschmaschine angeworfen.

Und jetzt geht´s ab aufs Sofa. Wünsch Euch nen schönen Abend!
Katrin