Freitag, 28. November 2014

Musik meines Lebens

Ein wundervolles Thema haben Andrea und Bine in diesem Monat. "Musik meines Lebens" - ich leg dann mal los!


Musik begleitet mich schon immer. Ohne Musik - ich weiß nicht wie das wäre. Ich möchte es mir gar nicht vorstellen.

In meiner Kindheit sang ich die Lieder meiner Eltern mit, Udo Jürgens, deutsche Schlager, aber auch Tina Turner und Dire Straits drehten sich auf dem Plattenspieler meiner Eltern.
Schon früh machte mich meine Mutter mit Peter und der Wolf bekannt, und als es später im Musikunterricht durchgenommen wurde, war ich der Checker!
Rolf Zuckowskis Verkehrslieder war lange Zeit meine Lieblingskassette. Ich kann die Lieder heute noch auswendig mitsingen.

Mein erstes Lieblingslied das im Radio kam, war "Touch me" von Samantha Fox. So langsam begann ich Freitagabend auf Bayern 3 die Charts anzuhören und auf Kassette aufzunehmen. Wie nervte das doch immer wenn der Moderator ins Lied quatschte! Nachdem ich zwei Jahre später mit meinen Freundinnen Playback Shows zu "Tell it to my heart" von Taylor Dayne nachgespielt habe, brachten mich die Spin Doctors mit "Two Princes" auf die alternative Schiene auf der ich bis heute fahre. Eine sehr große Vorliebe habe ich für deutschsprachigen Rock - die Sterne, Sportfreunde Stiller, Kettcar, Selig, Tocotronic, Element of Crime und Rosenstolz. Okay, das ist kein Deutschrock, aber ich liebe diese Band, schon immer und ich glaube auch für ewig. Wie man Gefühle und Zustände in so wundervolle Lieder packen kann ist mir ein Rätsel, aber sie beherrschen es perfekt.
Four non Blondes, Pearljam, U2, Smashing Pumpkins, Red hot chilli peppers, Rage against the machine, viele andere mehr, und vor allem Nirvana, waren meine ständigen Begleiter. Nach dem Tod von Kurt Cobain, der mich wirklich sehr sehr mitgenommen hat, fuhr ich dann noch ein Gleis weiter auf die Düsterschiene. Deine Lakaien, Anne Clark, Depeche Mode, The Cure, Projekt Pitchfork, Siters of mercy, meine Welt. Ich lief schwarz angezogen durch die Gegend, und ich möchte erwähnen, auch heute ist es mir noch manchmal danach. Dunkel und düster. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Mit der Geburt meines ersten Sohnes, ich war damals 22, hab ich eine komplette Umdrehung gemacht. Klassik stand auf dem Programm. Ich habe Mozart, Schuhmann, Chopin und viele andere "alte Kracher" für mich entdeckt. Besonders mit viel Klavier berührt mein Herz, liegt wahrscheinlich daran das ich selbst Klavier spiele. Der Soundtrack des Films "Die fabelhafte Welt der Amelie" ist für mich auch Klassik, eben moderne Klassik. Und diese Lieder, egal wann ich sie höre, machen mich sofort etwas leichter, etwas fröhlicher und etwas glücklicher.

Mit dem Tod meines Vaters verbinde ich Herbert Grönemeyers Album "Mensch". Obwohl es erst zwei Jahre nach Papas Tod veröffentlicht wurde. Die Texte sprechen mir aus der Seele, sie berühren mich, und sie halfen mir oft meinem Kummer Ausdruck zu verleihen. Ich bin kein Mensch der seinen Tränen häufig und oft freien Lauf lässt, doch wenn ein Lied von diesem Album im Radio kommt, werden meine Augen feucht und ich muss an meinen Vater denken. Auch eine Art Trauerbewältigung.

Mittlerweile höre ich alles bunt gemischt. Allerdings lasse ich mir nur sehr ungern vom Radio diktieren was ich hören soll, deshalb greife ich hauptsächlich auf CDs zurück. Wobei ich den Sender "Ego fm" ständig hören könnte. 
Ach ja, ganz vergessen hab ich ja Madonna! Früher war es mein Traum eine Nacht mit ihr zu verbringen. Mittlerweile gibt es dringendere Wünsche. Ich liebe ihre Musik, allerdings nur bis zu dem Album "Music". Alles was danach kommt, muss nicht wirklich sein. Einzigartige, starke Sängerinnen mag ich sowieso sehr sehr gerne. Dazu zählen Katja Riemann, Mieze von Mia, Tori Amos, Sahra Bennett, Alanis Morissette und noch einige Andere.

Vergessen möchte ich nicht meine Vorliebe für sphärische Klänge. Goldfrapp, Moloko, Pizzicato five,  Massive Attack und Björk zählen hierzu. 

Je nach Stimmung greife ich zu Klassik oder Rock. Meine derzeitigen Favoriten sind Thees Uhlmann, Florence and the machine und Enno Bunger. Und zum jetzigen Zeitpunkt natürlich Weihnachtslieder, und zwar die klassischen amerikanischen Schnulzen. Weiß auch nicht warum, aber die liebe ich!!!

Ich sach Euch, ich könnt noch ewig schreiben über die Musik in meinem Leben. Aber irgendwann muss man mal zu einem Ende kommen. Ich geh dann mal alte CDs rauskramen. Hab mich gerade wieder an Vieles erinnert! 

Für Euch gibt´s jetzt meine  zwei absoluten Lieblingssongs, wurde damals immer mit der Sängerin verglichen, allerdings waren ihre Haare perfekt blondiert und meine nur supermarktblond, man könnte sagen: gewollt aber nicht gekonnt.


Und diese Lied hier ist einfach der absolute Megaoberhammer ever:


Ein musikalisches Wochenende wünscht Euch
Katrin

Kommentare:

  1. Uiiii, Katrin, ich hab mich gerade in Vielem wiedererkannt! V.a. Nirvana, Four Non Blondes, Cranberries, ... Hach, da werden Erinnerungen wach! Ich glaub, ich geh mal ein bisschen Musik-Stöbern... Danke, dass du das mit uns geteilt hast!
    Ganz liebe Grüße, Hannah

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    1. Ich hab auch nach dem Post ewig Musik gestöbert. Wir haben halt einfach nen guten Musikgeschmack, liebste Hannah!

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  2. jaaa, die guten alten pixies :-))) irgendwo habe doch noch eine platte (eine richtige SCHALLplatte!) von denen...
    schöner post :-) danke!

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Ich freue mich von Euch zu lesen!