Donnerstag, 12. Februar 2015

Warme Hände beim Autofahren

Ich sag Euch, mit eisigen Händen saß ich die letzten Wochen im Auto. Handschuhe hatte ich meistens vergessen, meinen Überzug habe ich nicht mehr gefunden und das Lenkrad war wirklich eisig kalt!
Da kommt einem so ein Krankheitstag ganz gelegen. Er schirmt einen ab vorm alltäglichen Stress, und man muss den Tag auf dem Krankenlager verbringen. Und da ich einfach nicht immer nur lesen kann hab ich mir einen neuen Lenkradüberzug gestrickt. 


So kuschelig!!! Gestern hab ich es endlich geschafft in anzubringen und die erste Fahrt war einfach wunderbar! Keinen kalten Hände mehr, was organisches zum Anpacken. Bestens!

Ich habe einfach einen Loop gestrickt, so lange wie der Umfang des gesamten Lenkrads, und so breit wie der Umfang der Lenkstange. Die Enden verbunden, dann habt ihr einen langen, schmalen Loop.
Und diesen hab ich letztendlich mit einem Faden locker um das Lenkrad zusammengenäht, die Enden der Fäden verknüpft und fertig! So lässt er sich auch ganz leicht wieder ablösen in der warmen Jahreszeit.


Hätte ich das nur schon früher gemacht. Dann hätte ich mir so viele eisig kalte Hände erspart. 
Ich bin wirklich froh das ich ihn habe, meinen Lenkradwärmer. Und ist wirklich so schnell gemacht. Wobei ich wirklich überrascht war was so ein Lenkrad doch für einen Umfang hat. 120 cm, hätte ich nie gedacht.

Damit nehme ich heute das erste Mal am RUMS teil, denn ich habe ihn extra gemacht für mich. Na gut, der Gatte profitiert auch davon, aber in erster Linie geht es um meine Hände.

Euch einen schönen Donnerstag!
Eure Katrin

Mittwoch, 4. Februar 2015

Unsere neuen Kochrituale

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber Sonntags habe ich definitiv nicht auch noch Lust mir Gedanken ums Essen zu machen. Schließlich sind ja alle da. Das heißt Mama, Papa, Sohn Nummer eins, Sohn Nummer Zwei, Sohn Nummer Drei und das Töchterlein. 
Also haben wir zu Beginn des Jahres beschlossen, das immer abwechselnd, an jedem Sonntag ein Anderer für das Essen verantwortlich ist. Er sucht es aus (schon in der Woche davor, damit ich die Zutaten einkaufen kann) und bereitet es zu (bei den Kleineren steht immer ein Elternteil zur Seite). Und ich sag Euch, das klappt wunderbar! Die Kids sind so eifrig dabei (Naja, außer der Teenie - der bringt das Ganze eher praktisch hinter sich, also Nudeln mit Soße. Aber immerhin, und immer lecker!), stöbern in Kochbüchern und decken dann sogar noch ganz liebevoll den Tisch. Das ist echt wunderschön! Gut, es gibt jetzt nicht unbedingt anspruchsvolle außergewöhnlich Sonntagsrezepte, aber bis jetzt hat es immer lecker geschmeckt, und die Kinder haben so ein Erfolgserlebnis. Da sind sie gleich ein Stück größer.

Als Vorsatz für dieses Jahr habe ich mir ja vorgenommen jede Woche ein neues Rezept. Klappt bisher auch wunderbar.
Hier zum Beispiel die Suppe die ich schon seit Jahren ausprobieren wollte. Jetzt weiß ich endlich das sie mir zu "gemüsestark" ist. Schmeckt mir zu arg nach den einzelnen Sorten. Meine Kindern fanden sie klasse. Beim nächsten Mal werde ich sie etwas cremiger machen.



Und dann hab ich den Schwarzwurzeln noch eine zweite Chance gegeben mit diesem Rezept hier von LadyLandrand.
Doch sie werden definitiv keine Freunde unserer Familie werden. Die Knoblauchbrösel darüber toppen aber seit dem Ausprobieren regelmäßig irgendwelche Gerichte. Die schmecken einfach absolut oberlecker!

Diese Woche wird es einen Orangen-Mandel Kuchen geben. Ich freu mich schon drauf, muss aber die Zutaten heute erst noch einkaufen.

Wie Ihr seht ist unsere neue Kochroutine schon fest verankert, hier bei uns. Und ich mag sie so gerne, macht alles etwas unkomplizierter. 
Noch mehr lieb gewonnene Gegebenheiten gibt es heute wieder bei Frollein Pfau.

Schmackhafte Grüße
Eure Katrin

Montag, 2. Februar 2015

Die Leichtigkeit ist dahin

Anfang Januar, was war ich euphorisch! Alles so leicht alles so locker, Hier der Beweis!
Schluss ist mit der Leichtigkeit. Sie ist weg.
Ich habe so viele Punkte auf meiner Liste stehen, und ich sehe kein Ende. Bei den meisten kann ich mir sagen, gut, ist halt grad stressig, wird aber wieder. Aber in einem Punkt sehe ich kein Land. Ein Erziehungsproblem, oder Teenieproblem - ich weiß es nicht.
Unser Teenie stürzt gerade ziemlich ab, in der Schule durchwegs schlechte Leistungen. Im Privaten keine wirklichen Interessen. Das Einzige was zählt, das Handy. Er steht ständig unter Zugzwang antworten zu müssen, kann sich auf nichts mehr konzentrieren und kann es vor allen Dingen absolut nicht ignorieren. Alles dreht sich nur um dieses Teil. Sämtliche Lösungsvorschläge oder Kompromisse schlägt er aus. Alles was er will ist sein Handy, und das immer.
Und ich steh da und sehe alles den Bach runtergehen. Er ist doch so ein hübscher, toller, intelligenter Teenie. Was soll nur werden?
Auf der Suche nach Tipps von anderen Eltern bin ich ziemlich erfolglos. Sie nehmen das einfach so hin. Sind doch bloß noch drei Jahre bis sie 18 sind, und dann machen sie eh was sie wollen. Es scheint mir, es ist ihnen allen egal. Und mein Sohn wirft mir vor das ich mich zuviel für ihn interessiere. Kannst Du nicht auch so sein wie normale Eltern, die ihren Kindern die Medien frei zur Verfügung stellen,denen die exzessive Nutzung völlig egal ist und denen auch egal ist was sie da machen auf dem Computer?
Nein, das kann ich nicht! Das will ich nicht! 
Viele seiner Freunde sind runter vom Gymnasium, auf die Realschule. Den Bildung ist echt für´n Arsch. Zocken ist die neue Bibel. Whatsappen das neue Telefonieren. Telefonnummern von den Jungs zuhause kennt kein Mensch. Man redet ja nicht miteinander. sondern schreibt.
Wo soll das hinführen?
Aus unseren Kindern werden Menschen die nur noch auf akustische Signale von irgendwelchen Maschinen reagieren. Das kann doch nicht sein. 
Da rennt man lieber erst zum Handy weil es piept, anstatt die kleine heulende Schwester aufzuheben, die gerade eben gestürzt ist.
Sollen den wirklich gefühllose, ferngesteuerte Roboter aus unseren Jungs werden?
Ich stehe da, ziemlich alleine auf verlorenem Posten. Alle nicken wissend wenn ich die Probleme schildere, doch keiner kann mir nen Rat geben oder verändert irgendetwas bei seinem Kind. Sie haben aufgegeben.
Ich will nicht aufgeben!
Am Mittwoch habe ich einen Termin bei einer Erziehungsberatung. Bin ja mal gespannt ob die mir weiterhelfen können.

So einen dicken Panzer hätte ich grade gerne, dann würde vielleicht so Manches von mir abprallen und mir nicht so schwer zu schaffen machen!


Eure frustrierte Katrin