Dienstag, 29. September 2015

Herbstliche Fensterdeko Teil Zwei

Bereits hier habe ich Euch ja unsere Fensterdeko im Schlafzimmer und im Kruschelraum gezeigt. Da habe ich mich ja bei der Materialwahl durchgesetzt.
Für´s Esszimmer wollten es die Kinder bunter und verspielter.
Wir haben farbiges Tonpapier genommen, mit dem Drucker Blättervorlagen aufgedruckt, die wurden dann mit liebevoller Hand von den Kindern ausgeschnitten und auf ein Band gefädelt. Dieses Band haben wir links und rechts am Fenster mit Washi Tape an den Rahmen geklebt. 
Noch eine der zahlreichen Kindergartenlaternen (da stapeln sich mittlerweile die Kunstwerke meiner Kinder von den letzten 10 Jahren) und etwas Dekokram aus dem Keller geholt und das Ganze auf dem Fensterbrett in Szene gesetzt. 






So, damit wäre unsere diesjährige Herbstfensterdeko nun abgeschlossen.
Noch mehr wunderbar Herbstliches gibt es heute sicher beim Creadienstag, es lohnt sich immer dort zu stöbern.

Einen sonnigen Dienstag
Eure Katrin

Sonntag, 27. September 2015

7 Sachen Sonntag

7 Bilder von 7 Sachen für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe, gesammelt von Frau Grinsestern.

Die Vorhänge in die Sonne gehängt (wahrscheinlich sind sie nach diesem Sonnenflash heute ausgebleicht und orange)

Den Tisch für unsere Gäste gedeckt

Sohn Nummer Zwei beim Trampolin springen zugesehen

Das Töchterlein beobachtet bei ihrem Versuch Papas Tuba nach Hause zu tragen

Drei köstliche Kuchen aufgetischt (Käse, Zwetschgenstreusel und Bienenstich)

Den Mädels beim Yoga machen zugesehen, so goldig die Zwei - und von der Sonne beschienen

Der Patentochter beim Ukulele spielen zugehört

Und jetzt genieße ich einen leckeren, vitaminreichen Salat, vom Gatten zubereitet. Kann ich gut brauchen, fühle mich als würd´ich was ausbrüten.

Euch nen schönen Sonntagabend!
Eure Katrin

Donnerstag, 24. September 2015

Lesetipp: Das Geheimnis meines Mannes

Im Sommerurlaub habe ich einige wundervolle Bücher gelesen, die ich Euch gerne in nächster Zeit vorstellen möchte. 
Los geht´s mit diesem hier: Das Geheimnis meines Mannes
Klappentext: 
Nur im Falle meines Todes zu öffnen, steht auf dem Brief, den Cecilias Mann an sie geschrieben hat. Ihr Mann ist nicht tot. Doch was hat er ihr zu sagen? Als sie John-Paul auf den Brief anspricht, verstrickt er sich in Lügen. Ein Grund mehr, den Brief zu lesen. Was sie darin erfährt, lässt ihr bisheriges Leben in einem ganz anderen Licht erscheinen. Wie gut kennt sie ihren Mann eigentlich? Und wie weit darf man gehen, um seine Familie zu schützen?


In dem Buch geht es um die Veränderungen im Leben. Drei Frauen werden aus dem Konzept gebracht. Der alltägliche Ablauf gerät durcheinander, und sie müssen sich damit arangieren. Jede geht auf unterschiedliche Weise damit um. Ihre Geschichten treffen sich zu einem großen Ganzen. 
Es lässt sich sehr gut lesen, flüssig und leicht. Keine Holpersteine. Was ich beeindruckend fand, wie genau und detailiert die Menschen, aber auch Vorgänge und Handlungen, Gedanken und Gefühle beschrieben sind. Man taucht so richtig ein. Man ist dabei. Wirklich toll!
Ich kann dieses Buch besten Gewissens weiterempfehlen.

Eure Katrin

Dienstag, 22. September 2015

Herbstliche Fensterdeko

Ich kann ja immer nix wegwerfen. Veraltete Atlanten, Straßenkarten oder Bildbände werden bei mir aufgehoben und zum Geschenke einpacken verwendet. 
An einem kalten Nachmittag letztes Wochenende beschlossen wir unsere Fenster herbstlich zu dekorieren. Haben uns Schablonen aus dem Internet ausgedruckt und losgeschnibbelt. 
Alle Kinder konnten mitmachen, die Vorlagen waren unterschiedlich filigran, sodass auch das Töchterlein Blätter oder Fledermäuse ausschneiden konnte.
Die Kinder wollten gerne buntes Papier nehmen, doch da es sich um das Schlafzimmerfenster und das Fenster im "Krimskramsraum" handelte, und wir Erwachsenen die ja weitestgehend alleine nutze, habe ich mir das Papier ausgesucht. Verwendet haben wir einen ausgedienten Atlas. Ich finde es ganz wunderbar. Schaut mal!






Leider bin ich noch nicht so perfekt was das Fotografieren gegen das Fenster angeht. Außerdem musste ich das Handy nehmen da die Kamera im Auto meines Mannes ist, und der auf der Arbeit. Und die Sonne scheint, ist ja an sich wunderbar, aber die Fotos werden halt nicht so gut.
Aber ich denke man kann schon was erkennen.

In den nächsten Tagen zeige ich Euch noch unser Esszimmer, das wurde dem Geschmack der Kinder nach, verschönert.

Meine Atlantenherbstmotive wandern nun zum Creadienstag, da tummeln sich noch mehr wunderbare Ideen.

Macht´s Euch hübsch.
Eure Katrin

Freitag, 18. September 2015

Alles anders

Veränderungen gibt es seit diesem Dienstag. Denn da hat die Schule wieder begonnen. 
Von unseren Problemen mit dem Teenie habe ich Euch ja schon hier berichtet, und auch an der Lösung habe ich Euch teilhaben lassen, siehe hier.
Doch es hat leider nicht gereicht, unser Teenie hat das Klassenziel nicht erreicht. Nach vielen Diskussionen, die mir wirklich endlos und sinnlos vorkamen, hat er sich dazu entschlossen auf die Realschule zu gehen und dem Gymnasium "Adieu" zu sagen. 
Ein Stein fiel mir vom Herzen, endlich konnte ich ihm den Rucksack "Latein" abnehmen. Der meinen Großen ganz nach unten zog. Nichts gegen Latein, aber für ihn war das nix. Er ist ein Kapierer und kein Lerner. Deshalb tat er sich unheimlich schwer damit, und hat letztendlich aufgegeben. Eine Fünf zog er also immer mit, die in Latein. Und die zog ihn ganz schön runter, er hatte absolut überhaupt gar keinen Bock mehr auf Lernen. Eine totale Verweigerung und schwupp kam noch ne zweite Fünf dazu. Er ist auch nicht bereit seine Lücken zu füllen bzw. bei einem Wiederholungsjahr Latein zu büffeln, also ist der Schulwechsel eindeutig die bessere Lösung. 
Jetzt geht er mit seinem Bruder in die gleiche Schule. Für Beide ein Neustart, Sohn Nummer Zwei besucht die fünfte, Sohn Nummer Eins die neunte Klasse. Er hat sich entschieden die Neunte freiwillig zu wiederholen, sonst hätte er im kommenden Mai schon Abschlussprüfungen.
Sohn Nummer Zwei hat viele Freunde beim Übertritt mitgenommen, Sohn Nummer Eins hat alle Freunde zurückgelassen. Er tut mir leid, dann aber denke ich, er ist selbst dafür verantwortlich, da muss er durch. Sehr zwiespältig das Ganze.
Rührend finde ich wie Sohn Nummer Zwei sich um seinen großen Bruder kümmert, sich Gedanken um ihn macht, ihm einen Platz im Bus reserviert, ihn auf dem Pausenhof besucht, wenn er (noch) alleine rumsteht. Schön zu sehen wie sie doch füreinander da sind, trotz der alltäglichen Streitereien.


Und noch etwas hat sich geändert, unser Teenie nimmt wieder am Familienleben teil. Wir können jetzt wieder mittags alle (bis auf den Liebsten, der ist arbeiten) zusammen essen. Er ist nachmittags zuhause, bleibt in unserer Gemeinschaft, zieht sich viel weniger in sein Zimmer zurück, baut mit der kleinen Schwester Lego, spricht mit uns, lacht mit uns und was mich sehr freut, er lässt sich wieder berühren von mir. Schon ein Tätscheln auf die Schulter war vor drei Wochen noch zu viel für ihn. Jetzt lässt er sich von mir den Nacken massieren. Ich kann es kaum glauben, und bin überglücklich.

Es ist gerade sehr schön, unser Familienglück! 
So kann es bleiben!
Hoffentlich eine lange Zeit!

Ich wünsche Euch ein entzückendes Wochenende, bei uns steht heute abend Kirchweihessen mit vegetarischen Bratwürsten, Sauerkraut und Kartoffelbrei an. Wir freuen uns schon alle riesig auf das Futtern bei Muttern (also bei meiner Mum).

Eure Katrin

Mittwoch, 16. September 2015

Mittwochs mag ich - Zeit haben für persönliche Geschenke

Schon oft habe ich Euch erzählt, wie gerne ich verschenke. Ich liebe es persönliche Dinge selbst zu machen oder schon lang gehegte materielle Träume zu erfüllen. 
Doch dafür braucht man oft Zeit. Vor den Sommerferien war ich echt am Limit, ich hetzte durch den Tag und gefühlt kam ich zu gar nichts. Geschenke wurden kurz vorher, ohne viele Gedanken, gekauft und verschenkt. Als ich dann das erste Präsent im Laden einpacken ließ, war für mich die Grenze erreicht.
Vorgenommen habe ich mir, das sich das ändern muss, denn damit bin ich absolut nicht zufrieden.
Und in Angriff genommen habe ich meine, hoffentlich wiedergewonnene, alte Schenkmentalität, gleich letzte Woche.
Meine Mutter hatte Geburtstag und ich wollte ihr irgendwas Persönliches zu ihrem eher praktischen Geschenk, das Messer für eine Motorsense, dazugeben.
Lippenpflegestifte selber machen, habe ich schon immer mal machen wollen. Mir schon viele Anleitungen dazu angesehen, und auch die Zutaten hatte ich schon zuhause. Also ging´s los. Nach dieser Anleitung: https://www.youtube.com/watch?v=dv_O9wNYHBw.
Ging wirklich unkompliziert und schnell, und er ist echt wunderbar.
Ein Pflegebalsam für meine Mum und einen für mich. Ich habe noch ein paar Tropfen ätherisches Öl reingetan, für den Duft.
 Beklebt hab ich sie mit beschrifteten Aktionsaufklebern einer Supermarktkette, die wir doppelt haben. 

Dazu haben wir noch ein Kärtchen gebastelt, für die Gartenfanmutter, und überreicht. 

Unser Geschenk kam wirklich gut an. 
Und Bestellungen für den Lippenpflegestift hab ich auch schon. Kann ich verstehen, er ist auch wirklich wunderbar, da muß ich mich mal selbst loben. Und deshalb wandert mein Geschenkpaket jetzt zu Frollein Pfau.

Euch einen kuscheligen Mittwoch, bei uns regnet´s gerade.
Eure Katrin

Montag, 14. September 2015

Montagsfreude - Endlich hab ich ihn

Ich hab´s getan! Schon lange trug ich den Wunsch in mir einen Ebook Reader zu besitzen. 
In unserem Urlaub, den wir ja zuhause verbracht haben, gab es ein unglaubliches Angebot. Mein begehrtes Modell 20 Euro günstiger, an einem Sontag. Ich musste einfach zuschlagen, und habe es bisher nicht bereut.


Ich habe mich für den tolino vision 2 entschieden. Zwei schlagkräftige Argumente standen für den Kauf. Erstens, ich wollte gerne Einen mit offenem System, um das Ebook Angebot unserer Bücherei nutzen zu können (Danke für den Tipp, liebe Mini Matriarchin) und er sollte nicht wasserempfindlich sein, da ich sehr gerne in der Badewanne lese.
Beide Zwecke erfüllt er. Und ich bin so zufrieden. Es macht mir total Spaß darauf zu lesen, das hätte ich echt nicht gedacht. Es ist bequem, leicht und nachts brauche ich kein Licht mehr, was meinen Liebsten ab und an doch sehr gestört hat.

Und zu der Neuigkeit habe ich gleich noch einen Buchtipp für Euch. Mein erstes Ebook-Reader-Buch war "Die Traumnäherin" von E.A. Birk. Es ist ein Fantasyroman, und es hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen.
Klappentext (heißt das bei Ebooks auch so?):
Als Annas Mann eine alte Nähmaschine findet und repariert und sie damit arbeitet, beginnen merkwürdige Dinge zu geschehen: Herzenswünsche erfüllen sich, ein Mensch stirbt. Anna versucht, mehr über die Maschine herauszufinden und erfährt, das sie in einen jahrtausendealten Krieg um das Schicksal der Welt geraten ist, indem sie nur überleben kann, wenn sie lernt, ihre besonderen Fähigkeiten zu nutzen.
Ihre Ausbildung führt sie auf einer phantastischen Reise durch Traum und Zeit an die Grenzen ihres Verstandes, und ihr Leben, und das ihrer Familie und Freunde, steht plötzlich Kopf.

Es ist spannend, unheimlich, aber auch voller liebevoller Momente. Es ist flüssig und gut geschrieben, man fühlt sich, als wäre man dabei. Lediglich die verwendeten Begriffe für bestimmte Dinge haben mich etwas irritiert, habe mich dann aber daran gewöhnt.
Eindeutig eine Leseempfehlung für Euch.
So langsam werd ich echt zum Fantasyfan, früher fand ich das immer so unreal, so spinniges Zeug. Aber mittlerweile kann ich mich ganz gut darauf einlassen.

Bei uns regnet es gerade, der letzte Ferientag mit den Kids steht mir bevor, ab morgen geht´s wieder los mit der Schule. Irgendwie bin ich auch froh, die wussten die letzten zwei Wochen echt nicht was sie mit sich anfangen sollen.
Ich glaub wir kuscheln uns aufs Sofa, lesen und backen uns nen Zwetschgencrumble.

Euch einen guten Start in die Woche trotz Regen.
Eure Katrin

Donnerstag, 10. September 2015

Überraschungsköstlichkeit

Ich weiß nicht ob Ihr auf Instagram das merkwürdige Gewächs aus unserem Garten gesehen habt. Wenn nicht, hier nochmal der Link: https://instagram.com/p/6-MSOUprNH/?taken-by=eckertkatrin.
Das Ding wurde uns als Zucchinipflanze verkauft, sieht aus wie ein Kürbis (ist auch so groß) und schmeckt wie eine unsüße Melone.
Nach einem Wochenende Recherche bei Nachbarn, Verwandten und im Internet kam ich zu dem Ergebnis das es sich um eine Rondini, eine runde Zucchini, handeln muss.
Schon zwei solcher Riesendinger konnten wir ernten, wobei ich mittlerweile weiß, man verwendet sie, sobald sie eine Größe etwas mehr als Tennisball haben. Gut, werd ich mir für die Zukunft merken. Doch was tun mit zwei fußballgroßen Rondinis? 
Nach Suppe war es uns noch nicht. Also haben wir Rondini-Schokokuchen gebacken, der nicht so der Hit war, Rondini-Bruschetta gemacht (der absolute Oberhammer) und gestern habe ich mit den Kindern einfach drauf los gewurschtelt. Ein Abendessen musste her und soviele Reste waren noch da.
Rondini wurde ausgehölt, die Kerne weg, das Fleisch mit Zwiebeln, Knoblauch und dem Reis vom Vortag angebraten, noch Tomaten dazu, und einen Aufstrich mit reingerührt den hier keiner wirklich mag. Das Ganze noch etwas abgeschmeckt. Dann in den Rondini gefüllt und eine halbe Stunde in den Ofen gesteckt.
Vorm Servieren noch einen Becher Sauerrahm drüber geschüttet und verzehrt. Es war köstlich, ich sag´s Euch. Die Kinder waren erst etwas skeptisch, doch nach einer Viertelstunde Überredungskunst vom Gatten und dem Teenie haben sie es dann doch gewagt und probiert und für gut befunden.


Schade, das man sich an so loskochen ohne Rezept nicht so richtig ran traut. Meistens kommt doch immer was Schmackhaftes dabei raus. Ich wäre da ja oft mutiger, schließlich koche ich fast ausschließlich ohne Rezept. Nur meine Kids brauchen die Sicherheit sich woran orientieren zu können. 
Aber ich denke das wächst auch mit ihren Kocherfahrungen und bis dahin müssen sie einfach mit mir mitmachen und kreiren oder eben noch mit Buch kochen. 

Euch einen schmackhaften Donnerstag!

Eure Katrin

Dienstag, 8. September 2015

Schmuck für braungebrannte Sommerarme

Endlich kann ich Euch zeigen, was wir alles Kreatives in meiner Sommerpause gewerkelt haben. So Einiges wurde upcycelt, neu genäht, neu gemacht, aufgehübscht. Und es hat jedesmal ganz toll Spaß gemacht. Sowohl den Kindern als auch mir.
Da ich ja immer alles sammle, und ich immer denke, kann mann noch brauchen, haben wir eine große durchsichtige Box in der lauter abgerissene Ketten samt Steinen oder Perlen drinnen sind. Von meiner Cousine haben wir mehrere Rollen Gummifaden geschenkt bekommen, und dann haben wir losgelegt. Denn mit richtigem Schmuckverschluss  zu arbeiten trau ich mir noch nicht so zu, hab´s nicht so mit der Feinmotorik. Außerdem tat sich das Töchterlein super leicht mit dem Auffädeln auf den Faden. Und so sind einige wunderbare Armbänder entstanden. 

Hier unsere Sammelbox, kunterbuntes Kuddelmuddel 

  Mein Mädchen hoch konzentriert

 Ich mag´s eher natürlich

 Hier sind meine Varianten

 Und hier die meines Mädchens

Ich finde, sie war richtig kreativ,  Glitzer war aber ein wichtiges Auswahlkriterium

Und der Gummifaden ist immernoch fit, noch nicht ausgeleiert. Wir können die Sommerarmbändern also auch wunderbar noch im Herbst tragen.

Unsere Schmuckstücke wandern nun zum creadienstag und zum upcyclingdienstag. Dort gibt es wieder wundervolles Kreatives zu sehen, ich hab eben schon gespitzt.

Euch einen grandiosen Dienstag
Eure Katrin

Sonntag, 6. September 2015

7 Sachen Sonntag

7 Bilder von 7 Sachen für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe, gesammelt von Frau Grinsestern.

Gesundes und leckeres Frühstück verzehrt, gemacht vom Gatten

Seit langem wiedermal eine Telefonzelle gesehen, leider keine gelbe Retrovariante

Familiensonntagsspaziergang, und alle gingen mit ohne knurren und murren

In eine verlassene Ruine reingespitzt (ich liebe Ruinen)

Eine Katze beim Trinken beaufsichtigt, das Töchterlein hatte solche Angst das sie reinfällt

Hochzeitstagknutscherei, ich kann es kaum glauben, schon der Zwölfte

Eine Runde Yoga absolviert


Und jetzt freu ich mich auf nen neuen Tatort.
Kommt gut in die neue Woche!
Eure Katrin

Donnerstag, 3. September 2015

Ich bin wieder da, zu früh, aber aus aktuellem Anlass

Ich bin auf Entzug, mir fehlt das Schreiben meiner Posts. Eigentlich war ja Pause gedacht bis die Schule wieder beginnt, also bis zum 15. September. Aber es brennt mir unter den Nägeln.
Ich muss es machen. Mich äußern zu der allgemeinen Lage.
Ich bin traurig über so viel Feindlichkeit, aber ich bin unendlich dankbar für die ganzen Menschen die den Flüchtlingen mit Fürsorge, Respekt und Hilfe entgegentreten.
Es gibt nicht nur die Hasser, die momentan viel Raum einnehmen. Nein, es gibt die Freunde, die Helfer. Deren Taten nicht unmittelbar in den Medien landen.
Bei uns hier im Landkreis engagieren sich Leute in so vielfältiger Weise. 
In zwei Orten, in denen Flüchtlinge untergebgebracht sind, haben sich  Unterstützerkreise gebildet. Man kann Patenschaften übernehmen, Deutsch unterrichten, zu Arztbesuchen begleiten, usw..
In einem anderen Unterbringungsort gibt es es Nähkurse und Schwimmkurse, eine Fahrradwerkstatt in der die Menschen Beschäftigung finden bis sie arbeiten dürfen.
Auch minderjährige Flüchtlinge ohne Familienanschluss sind in der Nähe untergebracht. Bei der Infoveranstaltung zum Thema "ehrenamtlich Vormundschaften übernehmen" haben die Stühle nicht gereicht, soviel Interesse zeigte die Bevölkerung. Am Ende hat sich die Hälfte der Beteiligten dazu bereit erklärt eine Vormundschaft zu übernehmen.
Ist das nicht toll!
Jeder kann etwas tun, und es ist so wichtig Menschen in Not zu unterstützen. Erkundigt Euch, tretet raus aus Eurer Komfortzone. Wenn nicht aktiv dann eben finanziell. Ihr werdet es nicht bereuen. Klickt einfach oben das Logo an, dort werden Euch die vielfältigen Möglichkeiten von Hilfe aufgezeigt.
Ich warte den Schulbeginn ab, dann sind meine vier Kinder nämlich vormittags wieder untergebracht, und ich möchte auch versuchen, einen Vormittag in der Woche, irgendwo helfen. Die Nummer der Freiwilligenagentur habe ich mir schon notiert.
Bis zum aktiven Mithelfen, werde ich weiterhin mit kritischen Stimmen diskutieren. Werde versuchen meinen und anderen Kindern die Bilder in den Zeitungen und die Berichte aus den Medien zu erklären. Unsere aussortierten Kleider und sonstigen nicht mehr benötigten Dinge zu Sammelstellen fahren und den flüchtigen Menschen mit vielen guten Gedanken meine mentale Unterstützung schicken. Und ich werde weiterhin weinen, ganz still und heimlich. Über die ertrunkenen Menschen, die leidenden Kinder und die Leute die noch zu Hause in ihrem Land sind und Schreckliches mitmachen müssen.

Ich bin so dankbar das es uns so gut geht, das meine Kinder in Frieden aufwachsen können, sie ein Dach über dem Kopf und genug zu essen haben und glücklich sein dürfen.

In diesem Sinne
Eure Katrin