Donnerstag, 4. Februar 2016

Das Rezept von meinem Weihnachtsresteverwertungskuchen

Letztes Jahr habe ich schon im November die Zutaten für unsere Weihnachtsbäckerei gekauft. Im Jahr davor war ich ziemlich spät dran und habe nicht mehr alles gekriegt, also mussten einige Plätzchen ausfallen. Das sollte mir im letzten Jahr nicht passieren. 
Doch Anfang Dezember habe ich mich dann entschlossen die Weihnachtszeit geruhsam, ohne Streß, anzugehen. Das war das Aus für die Weihnachtsbäckerei. Wir haben uns von Anderen verwöhnen lassen und die Zutaten lagen noch alle im Vorratskeller.
Dafür schmecken sie uns jetzt in Form von unserem Resteverwertungskuchen umso besser.


Hier habe ich das Rezept für Euch, es ist für einen Kuchen. Ich habe nur gleich die doppelte Menge gemacht, weil wir einfach viele Esser sind.

Die Zutaten schon eine Zeit lang vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie so ungefähr die gleiche Temperatur haben.
125g weiche Butter schön cremig rühren. Dann kommen 5EL Honig dazu. Nach weiterem Rühren gibt man nach und nach 3 Eier bei, Eines nach dem Anderen. Der Teig sollte mindestens 10 Minuten gerührt werden, umso lockerer wird der Kuchen.

Unter das frischgemahlenen Weizenvollkornmehl (geht auch Dinkel oder Kamut), 350g, mischt man 1TL Backpulver, 2EL Kakao, 1MS Vollmeersalz, 1EL Lebkuchengewürz und 1TL Zimt. Dieses gibt man nun zu dem Teig, abwechselnd mit 1/8l Milch. Eine Packung Zitronat oder Orangeat mit dem Mixer klein häckseln und ebenfalls unter den Teig mischen.

wie das duftet wenn man die Gewürze unter´s Mehl mischt, so weihnachtlich
Eine Kastenform gut einfetten und eventuell mit Semmelbröseln bestreuen. Den Teig einfüllen und ihn bei 175 Grad, auf der untersten Schiene, 50-55 Minuten backen. Vor dem Rausnehmen die Stäbchenprobe machen (wenn nichts mehr hängenbleibt, ist der Kuchen fertig). 5 Minuten abkühlen lassen und ihn dann auf ein Gitter stürzen, umdrehen und auskühlen lassen. Eigentlich sollte man ihn bis zum nächsten Tag ruhen lassen, aber das schaffen wir nicht. Bei uns gibt es den gleich nach dem Abkühlen zum Tee, mit Schlagsahne schmeckt er auch super.

wir konnten es wieder nicht erwarten und haben ihn gleich gestürzt, dann ist uns Einer leider zerbrochen, geschmeckt hat er trotzdem
Wenn Eure Weihnachtsreste aufgebraucht sind, nehmt anstatt Lebkuchengewürz einfach 1EL Zimt und 1MS gemahlene Nelken und lasst das Zitronat oder Orangeat einfach weg. So schmeckt er auch wunderbar. Wenn Ihr es nicht so süß mögt, kann man beim Honig eventuell auch einen Esslöffel sparen, besonders wenn Zitronat oder Orangeat drinnen sind.


Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Buch "Das große Bio-Kinder-Kochbuch" von Helma Danner und Eva-Maria Wowy. Ich habe es aber etwas abgewandelt so dass es für mich passt. 
Das Buch habe ich zu meinem 8. Geburtstag bekommen und es begleitet mich schon mein ganzes Kochleben lang. Ich liebe es! Weiß gar nicht ob es das noch gibt.

Einen schmackhaften Donnerstag und gutes Gelingen beim Nachbacken wünscht Euch
Katrin


1 Kommentar:

  1. Hallo Katrin,
    hey, cool, Du verlängerst das Weihnachtsgefühl einfach mal bis in den Februar, während der Großteil den Frühling herbeisehnt *lach* Allerdings haben wir hier alle eine Abneigung gegen Orangeat oder Zitronat, also werden wir diesen Kuchen wohl nicht testen :-)
    liebe Grüße aus dem Taunus und. Alaaf!

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