Freitag, 8. April 2016

Buchtipp: Der Engelsbaum

Das erste Quartalsthema der lesenden Minderheit in diesem Jahr lautete "Lies ein Buch, das mehr als 500 Seiten hat". Kein Problem, in meinem Regal stand schon ein Exemplar das ich wiedermal aus einer Mängelexemplarkiste gefischt habe. 


Klappentext:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ...

Ein wunderbares Buch indem es hauptsächlich umd das Leben von Frauen geht, die alle irgendwie etwas miteinander zu tun haben. Es zieht sich über mehrer Generationen, macht Zeitsprünge, ist spannend und beschreibt auch noch eine wunderbare Liebesgeschichte, die aber nicht im Vordergrund steht. 
Es fesselt einen ungemein! Absolut treffend beschrieben, wie bestimmte Handlungsweisen das Leben kommender Generationen beeinflussen. Man kann verstehen wenn eine Person sich so verhält, wenn man ihre Geschichte kennt. Kennt man diese aber nicht verurteilt man das Verhalten dieser bestimmten Person und kann absolut nicht begreifen warum sie so ist.
Es hat mich darüber nachdenken lassen, Menschen nicht vorschnell aufgrund ihrer (mir) unerträglichen Art zu verurteilen, sondern ihn als ganzen Menschen, mit seiner Geschichte zu sehen. Ist es mir nicht möglich hinter die Fassade zu gucken, werde ich versuchen mich in Zukunft in Toleranz zu üben. Ich bin manchmal wirklich viel zu schnell mit meiner Urteilsbildung.

Ich habe gesehen das es noch mehr Bücher dieser Autorin gibt und beschlossen auf jeden Fall noch das Eine oder Andere zu lesen.

Ein sonniges Wochenende Euch allen!
Eure Katrin

1 Kommentar:

  1. Ich werd mich mal nach dem Buch umsehen.... Du beschreibst es so, als ob es mir gefallen könnte....
    Deine Beobachtungen haben sehr viel wahres in sich. Ich bemühe mich auch wirklich sehr, Menschen zu verstehen
    Herzlichst
    yase

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Ich freue mich von Euch zu lesen!