Freitag, 30. September 2016

Geburtstagsspiel für Quizerprobte

Ich habe Euch ja letzten Freitag schon von dem Geburtstag meiner Mama berichtet, wollte Euch ja aber noch die Spielchen vorstellen die wir an diesem Abend in Szene gesetzt haben.
Meine Mutter war schon zweimal bei Quizshows im Fernsehen, einmal bei "Fünf gegen Jauch" und einmal bei Jörg Pilawa in der ARD. Deshalb musste es definitiv ein Spiel aus diesem Bereich sein.
Wir haben uns Fragen zu unterschiedlichen Kategorien überlegt. Diese musste meine Mutter beantworten und die Gäste. Sie spielte also quasi gegen alle Anderen. Zu jeder einzelnen Frage durfte sie sich aber einen Mitstreiter aus dem Publikum aussuchen, der sie unterstützt.
Der Clou bei der Sache war, wir haben die jeweilige Kategorie nur in einer anderen Sprache vorgelesen. Mein Bruder hatte die einzelnen Worte einstudiert und sie dann ziemlich gekonnt vorgetragen. Das war echt sehr sehr lustig!
Hier die Fragen, hätten Ihr sie beantworten können?


Und, wie hättet Ihr Euch geschlagen?

Die Fragen waren zu leicht. Es war wirklich komisch, alle Fragen die meine Mutter richtig beantwortet hat, wusste auch das Publikum, und die die meine Mama falsch hatte, waren auch beim Publikum nicht richtig. Für die Gäste haben wir übrigens für jeden Tisch vier Buchstabentafeln mit A, B, C und D gebastelt, die sie dann hochheben konnten und wir haben dann gezählt.
Als Preis gab es für meine Mutter ein Smartphone (das Geburtstagsgeschenk von mir und meinem Bruder) und für die Gäste jeweils einen Goldschokotaler.

Das Spiel kam ganz gut an und hat die Stimmung wieder etwas aktiviert, nach dem Essen ist man ja immer so träge.

Euch ein schönes Wochenende
Eure Katrin









Dienstag, 27. September 2016

Ein Tipi zum Geburtstag

Für mein Patenkind musste es natürlich ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk sein, selbstgemacht, einfach etwas Persönliches. Da sie sich gerne mal zurückzieht und ab und zu eben einfach mal ihre Ruhe braucht, kam mir die Idee ihr ein Tipi Zelt zu nähen. Eine Premiere für mich. Also habe ich nach einer Anleitung im Netz geschaut, und diese hier auf meinem Pinterestboard war für mich die Verständlichste.
Etwas verspätetet, um genau zu sein, zwei Tage vorm Geburtstag, habe ich mit dem Nähen begonnen, da ich mir den Stoff erst von einer Freundin mitbringen lassen musste, bei uns auf dem Land gibt es kein Stoffgeschäft. Das Nähen ging eigentlich ganz flott und einfach, mein Mann kümmerte sich um die Stangen und dann haben wir probiert das Tipi aufzustellen. Welch ein Drama! Es blieb einfach nicht stehen. Den ganzen Nachmittag samt Abend haben wir rumprobiert, aber es hielt einfach nicht. Ich wollte echt alles in die Tonne tretten, ging völlig frustiert zu Bett und habe mir geschworen nie mehr so ein Ding zu nähen.
Als mein Gatte dann am nächsten Tag die Schnur gekauft, die Löcher in die Stangen und den Strick hindurch gefädelt und zusammengebunden hatte, hielt das Teil. Es stand wie eine Eins. Nie hätte ich gedacht das die Schnur soviel ausmacht. Ich war glücklich und zufrieden!
 


Ganz stolz habe das Geschenk übergeben, und meine Patentochter hat sich echt riesig gefreut. Meine Kinder haben sich gleich beschwert, sie hätten noch nie so ein Tipi bekommen. Gut, aber als sie das entsprechende Alter hatten, da war ich einfach noch nicht so weit mit meiner Nähkunst und meinem Selbstvertrauen.
Ich mag diesen Stoff vom Möbelschweden soooo gerne, so bunt und so fröhlich. Der macht einfach gute Laune. 
Und jetzt geh ich stöbern, beim Creadienstag, ich bräuchte noch ein wenig Inspiration für meine Herbstdeko. 

Fröhliche Grüße
Eure Katrin

Freitag, 23. September 2016

Ein großes Fest

Vor knapp zwei Wochen haben wir in den 65. Geburtstag meiner Mama reingefeiert. Mit 130 Gästen, einem wundervollen Buffett und ganz viel guter Laune haben wir eine tolle Nacht verbracht. Es wurde geschlemmt, gegessen und geredet. Die eine oder andere Einlage in Form von Spielen oder Liedvorträgen gab es auch. Wirklich ein rundum gelungenes Fest.
So eine Feierei bedeutet natürlich auch viel Arbeit. Meine Mutter hatte einen Raum angemietet, den wir nach dem Fest auch wieder besenrein übergeben mussten. Doch wir haben alles gut geschafft, überwältigt war ich von der Einsatzbereitschaft meiner Kinder. Sie haben alle vier geholfen bis zum umfallen. Bei den Vorbereitungen, während dem Fest und beim Aufräumen. Wirklich Wahnsinn!!!
Zuhause gibt es schon Gemecker wenn man sie bittet ihren Teller abzuräumen und bei diesem Fest haben sie ohne Murren und Knurren alle Arbeiten erledigt die anfielen. Eine kleine Anekdote, die ich nicht selbst, aber eben meine Mama mit dem Töchterlein erlebt hat: "Es ist nachts um halb vier, wir sind noch beim Aufräumen, haben aber eigentlich schon beschlossen aufzuhören, zu schlafen und am nächsten Tag weiterzumachen. Da stürmt mein Mädchen in die Küche zu meiner Mutter und meint:" Oma, wenn Du mir einen Eimer und einen Lappen gibst, wische ich die Tische noch ab!"
Meine Mama konnte es echt nicht fassen, wir waren alle total erledigt, das Töchterlein ist kaum größer als die Tische, aber sie wollte alle 20 noch ordentlich hinterlassen. 
Wir sind dann aber doch heim zum Schlafen und haben am nächsten Tag weitergemacht.

Hier unsere Tischdeko: Wir haben Geschenkpapierrollen einmal in der Mitte auseinandergeschnitten und sie dann als Läufer in die Mitte platziert.



Meine Mama sammelt schon immer schöne Sprüche. Die hat sie ausgedruckt und wir haben sie mit zur Deko gelegt. Das war eine tolle Idee, viele Gäste haben sich einen Spruch mit nach Hause genommen.

So macht das Aufräumen Spaß. Sohn Nummer Drei spielte uns was und wir haben gespült und gekehrt!

Ich habe noch ein Spiel für den Abend vorbereitet, das werde ich Euch nächste Woche zeigen.

Ein wunderbar sonniges Wochenende wünscht Euch 
Katrin

Dienstag, 20. September 2016

Kunterbunte Hefte

Vier Kinder habe ich. Drei davon sind schon in der Schule. Mein Großer ist in der 10. Klasse, Sohn Nummer Zwei in der Sechsten und mein süßer Kleiner in der 3. Klasse. Ich habe nicht gezählt, aber ich habe definitiv schon sehr viele Heftumschläge gekauft. Sie halten bei uns ein Schuljahr, egal ob Plastik oder Papier. Jedes Jahr habe ich so ein schlechtes Gewissen was den ganzen Müll angeht. Wir haben sogar schon versucht die Hefte einfach mit Wasserfarben in der entsprechenden Farbe anzumalen, aber das brökelt mit der Zeit ab und wellt sich total.
Zu Beginn meines Urlaubs habe ich für das Notizbuch einer Bekannten eine Hülle genäht und da kam mir die Idee aus Stoff Heftumschläge für meine Jungs zu nähen. Also habe ich vorsichtig bei Ihnen nachgefragt ob sie die denn dann auch verwenden würden. Mein Jüngster sagte sofort zu, der Größte meinte er nimmt ab sofort nen Ordner, da braucht er keine Umschläge mehr und Sohn Nummer Zwei antwortete, er braucht erst noch die auf, die noch im Keller sind. 
Also hab ich mich an die Nähmaschine gesetzt und losgelegt. Eine super Sache, gerade dann, wenn man das Stoffregal etwas entzerren möchte.



Bis jetzt gab es noch keinerlei Beschwerden. Die Lehrerin vom Kleinen war sehr interessiert. Und Sohn Nummer Zwei hat sich mittlerweile auch einen übrigen selbgenähten Einband aus dem Keller geholt. 
Und wie haben wir wohl dieses Jahr die Schulbücher eingebunden? Genauso. Und bei den Büchern konnten wir dann sogar ganz kunterbunte Stoffe nehmen, in denen keine Farbe dominiert.

Jetzt bin ich aber noch gespannt wie lange sie halten. Eigentlich, denke ich, mindestens zwei Schuljahre. Waschen kann man sie ja auch mal zwischendurch.
Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich mit dieser Lösung. Schnell genäht, Stoffabbau garantiert, kostenlos, nachhaltig und wunderschön kunterbunt. Eindeutig ein Fall für den Creadienstag.

Glückliche Grüße
Eure Katrin

Sonntag, 18. September 2016

7 Sachen am Sonntag

Sieben Bilder von sieben Sachen, für die ich am heutigen Sonntag meine Hände gebraucht habe. Egal ob für fünf Minuten oder für fünf Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe, gesammelt bei Frau Grinsestern.

 Sohn Nummer Drei getröstet, er hat sich zwischen den Fingern mit Papier geschnitten. Zum Glück hab ich nen Krankenpfleger als Mann, ich konnte gar nicht hinschauen.

Mich sehr über das Wasser in unseren Blumenuntersetzern gefreut. 

Seit langem wiedermal Strümpfe angezogen. 

Ein köstliches Mittagsmahl verspeist, das ich nicht selber kochen musste. Wahres Sonntagsessen! 

 Den beiden Kleinen durch ein Labyrinth gefolgt.

Ein neues Zimtschneckenrezept ausprobiert, wurden aber eher Zimthäufchen. Sie schmecken aber absolut oberköstlich! 

Die Spaziergangsschätze von den Kindern bewundert.

Jetzt steck ich die Kids noch in die Badewanne und dann gibt es nen ruhigen Fernsehabend für mich und den Gatten.

Euch nen schönen Wochenstart morgen
Katrin

Freitag, 16. September 2016

Buchtipp: Das Geheimnis von Fairfleet

Viele Bücher habe ich in diesem Sommer gelesen. In meinem, Anfang des Jahres gegründeten, Buchclub, werden mir monatlich von meinen Clubmitgliedern tolle Bücher vorgestellt. Doch dieses hier habe ich aus einer Mängelexemplarkiste aus dem Supermarkt.


Klappentext: 

Eine junge Frau. Ein altes Landhaus. Das Echo einer Schuld ...

Die Krankenschwester Rosamund Hunter nimmt eine Anstellung im Landhaus Fairfleet an, um den im Sterben liegenden Besitzer Benny Gault zu pflegen. Sie verrät dabei nicht, dass sie selbst in dem Haus aufwuchs und nun zurückgekehrt ist, um sich den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch auch Benny hat ein Geheimnis: In den 30er Jahren floh er als Kind aus seiner deutschen Heimat und fand Zuflucht auf Fairfleet. Doch er zahlte einen hohen Preis für seine Freiheit. Und nun ist der Moment gekommen, sich endlich der Wahrheit zu stellen …

Eine mitreißende Familiengeschichte über Erinnerungen, Liebe und Verrat.


Der Roman befasst sich mit einer Thematik, von der ich bisher nur vage etwas wußte. Jüdische Kinder wurden aus Nazideutschland nach England verschifft um sie zu retten. Eine furchtbare Vorstellung für mich. Kinder so zu entwurzeln, ihnen die Familie und die Heimat nehmen. Gut, aber es hat ihnen schließlich das Leben gerettet. Die Erzählungen springen zwischen drei verschiedenen Zeitebenen, den Ereignissen die damals, nach der Flucht aus Deutschland passierten, der Jugend von Rosamund und den Geschehnissen der heutigen Zeit. Das gelingt der Autorin wirklich wunderbar, man kennt sich gut aus, kann sich orientieren und sich total einlesen. 
Es ist ein "leises" Buch, nicht reißerisch geschrieben. Lässt viel Platz für eigene Gedanken und Interpretationen.
Und was mir am Meisten gefällt, es hat ein realistisches Ende. Kein kitschiges Happy End.
Es war eine wirklich gute Abwechslung zu meinen Krimis, die ich ja in erster Linie lese.

Wir suchen für unseren Buchclub noch einen Namen. Ich habe ihn zu Anfang einfach "Lesezirkel" genannt, weil mir nichts Besseres einfiel. Doch jetzt wollen wir einen richtigen Namen. Sollte Euch gerade ein grandiose Bezeichung für einen Leseclub einfallen, würde ich mich sehr darüber freuen.

Nun wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende, bei uns strahlt die Sonne noch. 

Eure Katrin

Dienstag, 13. September 2016

Für mehr Ordnung in der Büchertasche

Heute beginnt bei uns in Bayern das neue Schuljahr. Sohn Nummer Drei ist jetzt ein Buskind, jeden Morgen wird er nun in so einem großes Gefährt mit vielen Kindern sitzen. Ganz aufgeregt war er eben vorm Loslaufen. Es ist schon wirklich ein Luxus den wir hier genießen, die ersten zwei Schuljahre hier vor unserer Nase, eine Querstraße weiter, zu haben. 
Neue Filzstifte mussten her, und da im Federmäppchen absolut kein Platz mehr war, habe ich meinem Süßen ein Schlampermäppchen dafür genäht. Aus einer, leider mittlerweile zu kleinen, Lieblingshose. Und es hat erstaunlich gut geklappt. Vor Reißverschlüssen habe ich nach wie vor ziemlichen Respekt.


Ganz glücklich ist er heute morgen von dannen gezogen, nachdem er sie eingepackt hatte. Und ich habe ihm ganz wehmütig nachgeschaut. Wieder ein kleines Stückchen mehr Selbständigkeit. Mein kleiner großer Sohn.

Ich werde heute meinen ersten kinderfreien Vormittag seit 6 Wochen genießen. Auch nicht schlecht.

Zauberhafte Grüße
Eure Katrin

Und mein Mäppchen, bzw. sein Mäppchen, schicke ich nun zum Creadienstag. Da tummeln sich noch ganz viele kreative Werkeleien.

Freitag, 9. September 2016

Ich bin wieder da!

Hallo Ihr Lieben!

Heute ist unser letzter Urlaubstag. Drei wunderbare Wochen liegen hinter mir, die allerdings nicht sehr schön begonnen haben.
Wir mussten unsere Hündin Hella einschläfern lassen. Nach 13 gemeinsamen Jahren ein wirklich schlimmer Verlust. Sie war die ruhige Seele hier im Haus. Ein schüchterner Tierheimhund, der vor allem Angst hatte, zog damals bei uns ein. Doch wir haben sie geknackt, die zurückhaltende Dame. Sie war zwar immer ein etwas stiller Hund, bei Fremden sehr zurückhaltend, in der Summe absolut feinfühlig und unheimlich fürsorglich. Sie erkannte sofort schlechte Stimmungen, hat sich um einen gekümmert, mich einfach angestupst und nicht geruht bis ich mich ihr gewidmet habe und meine Sorgen oder meinen Kummer weggestreichelt hatte.
Wir hören immer noch ihr Getrippel auf den Fliesen, manchmal, wenn ich zur Wäsche in den Garten gehe, sehe ich sie an ihrem Stammplatz liegen. Sie fehlt uns wirklich sehr. 
Anfangs haben wir uns nur Vorwürfe gemacht, weil wir diesen Schritt gegangen sind. Aber die Altersbeschwerden wurden immer schlimmer, sie war absolut unsicher (sie hörte und sah nichts mehr) konnte sich nicht mehr orientieren und hat auch mehrmals nach Familienmitgliedern geschnappt. Mittlerweile kann ich dankbar auf die gemeinsamen Jahre zurückblicken, mit noch etwas Wehmut aber nicht mehr mit Schuldgefühlen. 
Das ist der Brief den Sohn Nummer Drei unserer Hella mit ins Grab gelegt hat. So rührend!
Sie wird immer in unseren Gedanken und Herzen bleiben und wir sind stolz sie bei uns gehabt zu haben!

Das wir keinen Urlaub anderswo gebucht hatten, aus Rücksichtnahme auf unsere alte Hündin (es konnte ja keiner im Frühjahr ahnen, das es im Sommer wirklich so schlimm wird), waren wir die drei Wochen zuhause. Haben Tagesausflüge unternommen, versucht Sohn Nummer Drei die Angst vorm Wasser zu nehmen und ihm das Schwimmen beizubringen (hat leider nicht geklappt) und haben einen Ausflug nach Sinsheim gemacht. Minigolf stand in diesen Ferien hoch im Kurs bei uns. Das Rätsel eines Maislabyrinths wurde gelöst. Wir haben viel entspannt und gelesen, waren faul und haben es genossen alles Vertraute um uns rum zu haben, konnten aber trotz allem Arbeiten, die man eigentlich hätte im Urlaub mal erledigen können, liegen lassen. Verwöhnt haben wir uns mit leckerem einfachen Essen und mit dem einen oder anderen neuen Buch. Das Wetter war und ist immernoch absolut traumhaft. Sonne satt, die Seen vor der Tür, da braucht man echt nicht wegfahren.
Urlaubsfrühstück - zubereitet vom Gatten

Am Wochenende steht nun die große Geburtstagssause meiner Mama an. Es wird eine Riesenparty, mit 120 Gästen. Wir sind schon ganz kribbelig und aufgeregt. Haben so manches Spielchen vorbereitet und freuen uns auf das riesige Buffet und die vielen lieben Menschen die wir sehen werden.

Und am Montag beginnt wieder der Alltag. Ich geh wieder auf die Arbeit, Dienstag geht die Schule los und Mittwoch fängt der Liebste wieder mit dem Geld verdienen an.

Ihr seht, es war und ist, ne Menge los bei uns!
Ich freue mich wieder hier zu sein, hier bei Euch, meine liebsten Leserinnen!

Wunderbar sonnige Wiederlesensgrüße
von Eurer
Katrin