Freitag, 28. April 2017

Eine schwierige Entscheidung - die erste Schultasche für´s Töchterlein

Da unsere Jüngste diesen September in die Schule kommt, bekam sie zum letzten Weihnachtsfest ihre Büchertasche. 
An einem Freitagvormittag im November machten wir uns mit ihrer Patin auf den Weg ins Hama Outlet nach Mohnheim. Dort gibt es die Step by Step Büchertaschen, sowie auch alle anderen Rücksäcke, Taschen und Elektronikprodukte von Hama stark vergünstigt. Man kann wirklich ne Menge sparen. Lohnt sich also wenn man in der Nähe wohnt.
Das Töchterchen wurde wahrlich erschlagen von der Auswahl. So viele verschiedene Designs und alle bunt und glitzerig. 
Lange hat sie sich auch in der " Jungsabteilung" rumgetrieben. Ich habe sie wirklich motiviert sich ihre Tasche auszusuchen, nicht auf "Buben-" oder "Mädchenmotive" zu achten. Doch sie wollte was Helles, Freundliches. Solche Schulranzen gibt es aber nunmal eher bei der "Mädelsfraktion". 
Viele Exemplare wurden probegetragen, im Spiegel besichtigt und dann wieder ins Regal gestellt.
Manche wurden länger begutachtet, getestet, wieder ins Regal gestellt, wieder rausgeholt und wieder nachdenklich angeschaut.
Wir waren zwei Stunden in dem Geschäft und das Töchterlein hatte genug Zeit um ihre Entscheidung zu treffen.
Geworden ist es dann Diese hier:
Ein wirklich wunderbares Exemplar, wie ich finde. Sie passt so gut zu meinem Mädchen.
Seit Weihnachten wartet die Tasche nun in einer Kiste auf ihren ersten Einsatz im September. Ab und zu wird sie aber auch mal rausgeholt und stolz vorgeführt! 

Ein wunderbares Wochenende wünsche ich Euch
Eure Katrin

Dienstag, 25. April 2017

Aus Alt mach Neu - ist machmal schwieriger als man sich das vorstellt

Im letzten Winter haben sich viele Kerzenreste gesammelt. Ich heb ja immer alles auf um was Neues draus zu machen. 
Aus den Zeiten als meine Mama noch ihren großen Laden hatte, habe ich noch ganz viele Posterhüllen aus Karton. Diese wollte ich in verschieden hohe Teile schneiden, einen Docht in der Mitte ankleben und dann das flüssige Wachs reingießen. So mein Plan.

Doch leider ist das Wachs zwischen Zeitungspapier und Kartonage total rausgelaufen. Selbst Abdichtungen mit Klebeband konnten den Fluß nicht stoppen.
Plan 2: Ich holte meine Seifenmuffinform aus dem Keller und goß das Wachs hier rein, allerdings musste ich mich da so lange hinstellen und den Docht in der Mitte halten bis das Wachs fest war. Der kippte nämlich immer um.
Da kam mir die rettende Idee ihn vorher durch das flüssige Wachs zu ziehen, ihn trocknen zu lassen und dann erst in die Mitte des "Muffins" zu stecken. So hat es dann wirklich bestens gehalten.
Puuuhhh!!!
Das Ergebnis habe ich mir allerdings ganz anders vorgestellt. Die Optik finde ich ja ganz ansehnlich, doch zündet man sie an, verlaufen sie total, die Form hält absolut nicht. Also kommen sie jetzt immer in ein Glas. Dann geht es wunderbar. 
Allerdings rußen die Wachsmuffins auch ziemlich stark. Deshalb sind sie jetzt unsere neuen Gartenlaternenkerzen.
Ich sag Euch, das Projekt habe ich mir echt einfacher und anders vorgestellt. Wer hätte gedacht das Kerzen Upcycling solche Risiken birgt. Bis jetzt hatte ich das Wachs einfach immer in Gläser gegossen, das ging echt gut, aber so richtig Kerzen mit Form gießen ist dann wohl doch etwas komplizierter.
Aber was soll´s. Wir brauchen ja auch jede Menge Beleuchtung für laue Sommerabende auf der Terrasse.
Mein etwas missratenes Projekt schicke ich heute trotzdem zum Creadienstag.

In diesem Sinne, immer das Positive sehen!
Eure Katrin

Donnerstag, 20. April 2017

Buchempfehlung "Der Angstmann"

Jetzt hatte ich mir letzte Woche doch felsenfest vorgenommen wieder regelmäßig zu bloggen, da passiert was und beschäftigt meine Gedanken so sehr, das ich mich gar nicht mehr konzentrieren kann. Eines unsere Autos ist kaputt, und das, nachdem wir im letzten dreiviertel Jahr 3000 Euro reingesteckt habe. Das hat mich echt total deprimiert! Unser schön erspartes Geld für unseren diesjährigen Urlaub (es sollte dieses Jahr endlich mal wieder weg gehen) müssen wir jetzt in ein neues Auto investieren. Ich sag Euch, das hat mich echt eine Woche lang total fertig gemacht. Aber gestern abend habe ich beschlossen mich nicht mehr zu ärgern. Ich kann ja eh nichts dran ändern. Und so ein schicker, fahrbarer Untersatz hat doch auch was! Hoffentlich bleibt diese meine Einstellung!
Doch jetzt zu meinem eigentlichen Thema heute. Ich hab wiedermal ein Buch für Euch. Echt spannend, echt Krimi und echt anders. Ich habe im März eine Lesung des Autors mit einer lieben Freundin besucht, die war echt toll, also, die Lesung (die Freundin natürlich sowieso). Ein sehr witziger Geselle, der viel und gerne aus seinem Leben und über seine Heimatstadt Dresden plaudert. 


"Der Angstmann" von Frank Goldammer

Klappentext:
Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...

Ein sehr spannendes Thema, was sind Mordopfer wert, in einer Gesellschaft die täglich mit dem Tod konfrontiert ist? Tote stehen ja praktisch auf der Tagesordung im Krieg.
Das Buch gibt einen wirklich tollen Einblick in die Arbeit von Kriminalisten in dieser schwierigen Zeit. Welche Methoden, welche Möglichkeiten hatten sie, was beeinflusste ihre Ermittlungen. Zum Beispiel so einfache Dinge, wie komme ich zum Tatort? Kein Auto, keine Fahrer, dann eben das Rad.
Wahnsinnig bedrückend und echt die Schilderungen nach der Bombennacht. Ich konnte mir das bisher ja absolut nicht vorstellen, zum Glück habe ich sowas ja noch nicht erlebt, die ganze Stadt glühte, war heiß, dampfte. Ich konnte es richtig fühlen. Wirklich eine wahnsinnig reale Sprache.
Auch die Unterschiede, wie die Menschen damals in der Endzeit des Krieges fühlten, sprachen, handelten, sind wahnsinnig gut herausgearbeitet und dargestellt. 
Ein fesselndes und bewegendes Buch, das geschickt deutsche Geschichte mit Kriminalliteratur verknüpft.
Wirklich und echt, sehr zu empfehlen!!!

In diesem Sinne, ich wünsche Euch einen spannenden Tag!
Eure Katrin

Donnerstag, 13. April 2017

12 von 12 im April 2017

Ein ganz normaler Ferientag mit wunderschönem Wetter war der Zwölfte gestern bei uns. Leider hab ich es nicht mehr geschafft gestern abend die Bilder zu verbloggen. Wir kuschelten so wunderbar auf unserem Sofa und haben gemütlich nen Film geschaut, das wollte ich nicht gegen "am Computer sitzen" eintauschen. Aber jetzt schlafen alle, da habe ich schön Zeit mich mal wieder dem Blog zu widmen. Hier also mein gestriger Tag. Noch mehr Zwölfte gibt es übrigens bei Caro.

Am Morgen gab´s Tee und die aktuellen News.

Danach habe ich meine neuen T-Shirts von Grundstoff durchprobiert. Passen leider nicht alle, aber die die passen sind perfekt! Habe dort zum ersten Mal bestellt, es gibt ökologische Mode zum bezahlbaren Preis. 

Und die aussortierten Shirts habe ich dann gleich zu Textilgarn zerschnibbelt. Daraus möchte ich wieder einen Untersetzer für den Tisch häkeln. In Backblechgröße.

Ein fleißiges Bienchen beobachtet. Bei uns summt es überall, so schön!

Das Ostergeschenk vom Kindergarten mit dem Töchterlein "wachsen" lassen. Es sollen wohl Sneakersocken werden.

Sohn Nummer Eins mit seinen Freunden zum Bahnhof gefahren. 

Noch ein paar Osterleckereien besorgt.

Jede Menge Marmelade-Hefezopf-Stullen bei meiner Oma geschmiert.

Unsere Magnolie bewundert. Ich liebe sie heiß und innig!

Ich bügle ja wirklich nur Hemden, Tischdecken, Stoffservietten und Stofftaschentüchern. Aber irgendwie ist das immer trotzdem so viel. Uaahhh!

Mit Sohn Nummer Zwei Englisch geübt.

Zu später Stunde den Abendbrottisch abgeräumt. 

Euch wünsche ich ein wunderbares langes Osterwochenende!!!
Liebe Grüße
Eure Katrin