Donnerstag, 13. Oktober 2016

Buchvorstellung: Palalu die Zauberkuh

Ein  Kinderbuch das ziemlich unterschiedlich ankam in unserer Familie.

Kurzbeschreibung:
Eine Geschichte über die Farben des Tages und die Farben der Nacht. Und eine Kuh, die behauptet, nachts leuchten zu können.
Anneliese liebt ihre tollen, roten Lackschuhe. Mit ihnen rennt sie am liebsten über die Wiese und den Schmetterlingen hinterher. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie das Kälbchen Sue und die Zauberkuh Palalu kennen. Zum Glück – denn als es dunkel wird, findet Anneliese den Weg zurück nicht mehr. Doch Palalu setzt ihre magischen Kräfte ein und bringt Anneliese zum Funkeln, sodass Mama Lana sie bald wieder in die Arme schließen kann.

In der Beschreibung heißt es für Kinder ab zwei Jahren. Das finde ich etwas zu früh. Es ist schon so einiger Text, also meine Kinder hätten mit zwei Jahren noch nicht die Geduld gehabt so lange sitzen zu bleiben. Ich denke ab Kindergartenalter ist es perfekt.
Doch auch mein Töchterlein mit ihren sechs Jahren ist hellauf begeistert. Sie mag das Buch sehr und blättert immer wieder darin herum. Sie mag den Namen der Kuh so gerne. Wenn wir ab und an über die Wiederanschaffung eines Hundes sprechen, versucht sie uns jedesmal davon zu überzeugen den Hund doch Palalu zu nennen. Sogar kurz bevor sie in den Kindergarten geht, am Morgen, spitzt sie kurz rein, während ich meine Schuhe anziehe.


Ich bin sehr froh das sie sich mit dem Anschauen und dem gelegentlichen Vorlesen durch ihre Brüder zufrieden gibt. Denn mir gefällt das Buch nur bedingt. Die Zeichnungen und die Geschichte finde ich eigentlich ganz toll. Doch der Text ist so gar nicht meins. Eigentlich mag ich Bücher deren Skript in Reimform geschrieben ist, jedoch ist das hier der Autorin nur bedingt gelungen. Die Verse klingen ziemlich holperig und absolut nicht harmonisch. Für mich müssen Reime aber passen, harmonieren und sich eben reimen! 
Was ich jedoch sehr mag sind die Zeichnungen. So liebevoll und gekonnt. Sie passen perfekt zur jeweiligen Textsituation, sind stimmig und wunderbar bunt! Davon hätte ich gerne mehr in Kinderbüchern. Wirklich wunderbare, kindgerechte Illustrationen.
Ganz toll finde ich die Stabilität des Buches. Die Seiten sind nicht so empfindlich und superdünn, sondern stabil und lassen sich auch klasse von kleinen, nicht so vorsichtigen, Kinderhänden umblättern ohne Schaden davon zu tragen.

So, und was mach ich jetzt? Geb ich Euch eine Kaufempfehlung? Entscheidet einfach selbst. Wie gesagt, mein Mädchen findet es klasse, mich stören eigentlich nur die ungleichmäßigen Reime.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag Taugenichts (Ein wunderbarer Name, wie ich finde. Nekisch, ironisch, perfekt!) für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars! 

Und Euch Leserinnen schicke ich auch ein bißchen Sonne, die scheint nämlich gerade bei mir hier!
Eure Katrin


1 Kommentar:

  1. Kinderbücher waren bei mir immer Bauchentscheide. Ich müsste das Ybuch also in den Händen halten, und schauen, was der Bauch dazu meint 😀
    Danke fürs Vorstellen!
    Herzlichst
    yase

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Ich freue mich von Euch zu lesen!