Denk an Dich - kleine Pausen im Alltag - Teil Eins

Wir leben in einer hektischen Zeit, das ist nichts Neues. Arbeit, Familie, Haushalt, Körper, alles wird optimiert. Die Social Medias, die Printmagazine, ja, selbst das Fernsehen zeigt uns wie wir unser Leben immer noch besser und schöner machen können bzw. müssen. Und auch wenn man sich vermeintlich davon distanziert, eifern wir dem Perfektionismus in vielen Bereichen nach. Besonders wir Frauen sind für diesen übertriebenen Anspruch sehr sehr anfällig. Folglich haben wir immer was zu tun. Wir geben in der Arbeit alles, unterstützen unsere Kinder Bestnoten zu erreichen, haben immer ein vorzeigbares Zuhause, kochen nahrhaft und gesund, sind ne sexy Ehefrau und engagieren uns auch noch ehrenamtlich. 
Ganz ehrlich, das Rad dreht sich immer weiter. Und eigentlich mag ich es auch wenn immer was los ist, ich was zu tun habe. Doch umso älter ich werde, um so ruhiger und weniger schnellschnell gehe ich die Dinge an. Ich rege mich weniger bzw. nicht mehr auf wenn ich was nicht schaffe. Überlege mir genauer was wirklich nötig ist. Hat die Veränderung, das Ackern, einen Nutzen für mich? Stellt es eine Bereicherung für mein Leben dar? Brauche ich das?
Um im Alltag immer wieder mal zu mir und meinen Gedanken zu kommen, mal kurz aus dem Hamsterrad auszusteigen, habe ich einige kleine Fluchten in petto die ich je nach Lust und Laune anwende. Vielleicht ist ja unter meinen heutigen drei Empfehlungen auch ein Tipp für Euch dabei.


1. Klassische Pause
Eine Tasse Lieblingstee oder -kaffee zubereiten, sich nach draußen setzen, den Geräuschen lauschen und die Gedanken schweifen lassen. Einfach so, eine Tasse lang. Das beruhigt ungemein und man kann erholt weitermachen.

2. Musikalische Pause
Lieblingsmusik aus längst vergangenen Zeiten anhören und dazu tanzen (meistens packt einen ja da der Groove und man muss sich einfach bewegen). Das vertreibt bei mir sofort schlechte Stimmung und ich kann gut gelaunt in den Alltag zurückgehen.

3. Kneippsche Pause
An dieses Armbad hat mich mein Sohn Nummer Eins neulich erinnert (wie kann man sowas wunderbar Kickendes einfach vergessen), er wendet es immer bei Kopfschmerzen an. Es wird auch der gesunde Espresso genannt. Das kalte Armbad nach Pfarrer Kneipp. Es wirkt beruhigend, erfrischend und anregend. Nicht anwenden solltet Ihr es wenn ihr unter erhöhtem Blutdruck, chronisch entzündlichen oder degenerativen rheumatischen Veränderungen oder organischen Herzkrankheiten leidet.
Und hier die Beschreibung:
Ein Waschbecken mit kaltem Wasser füllen. Erst den rechten, dann den linken Arm so weit wie möglich eintauchen und unter leichter Bewegung 20 bis maximal 40 Sekunden im Wasser lassen. Danach Arme aus dem Wasser, das Wasser abstreifen, nicht abtrocknen und die Arme kräftig bewegen. 
Ich sag Euch, das wirkt Wunder! Ihr fühlt Euch erfrischt und voller Tatendrang!

Ihr seht es schon an der Überschrift, ich habe noch ganz viele weitere Pausenideen die ich Euch in einem anderen Post vorschlagen werde. Ihr dürft gespannt sein.

Lasst es Euch gut gehen und achtet auf Euch!
Liebe Grüße
Eure Katrin


Kommentare

  1. Ich finde es auch blöd das uns immer vorgeschrieben wird wie wir zu leben haben:
    immer besser, immer schneller, must have's müssen her, alles neu, die Freundin hat-ich muss also auch.........das gibt viel Stress.
    Ich mache da schon lange nicht mehr mit.
    Und ich kann dir sagen das es sich so viel ruhiger lebt. Ich muss nicht immer alles mitmachen!
    Kein Hund macht einem nämlich Vorwürfe wenn man den neusten Trend nicht folgt.
    Für wen macht man es also? Für die anderen? Oder will ich das wirklich?

    Die Klassische Pause lege ich auch oft ein.
    Die Kneipp-Pause kenne ich noch nicht. Die werde ich demnächst mal versuchen.
    Ich freue mich schon auf weitere Pausenideen.

    Viele Grüsse aus Holland, Susanne

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    1. Deine Worte klingen toll! Richtig mutmachend sich auf den eigenen Weg zu machen. Danke für Deine Gedanken!

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  2. Sooo wichtig- die kleine und großen Pausen- zur Ruhe kommen! Ich habe erst durch ein heftiges Burnout vor einigen Jahren lernen müssen oder dürfen, dass ich nicht alles schaffen MUSS, nicht alles schaffen KANN. Seitdem lebe ich viel entspannter :) ...ich setze meine eigenen Prioritäten- denke an mich und was ich nicht schaffen will bleibt eben liegen! Ist dann halt so und stört mich auch nicht mehr :)

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    1. Schön das Du Deinen Weg gefunden hast. Ist sooo wichtig in der hektischen Zeit!

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  3. Wie schön, dass Du uns daran erinnerst, dass auch kleine Pausen im Alltag sein müssen. Ich merke immer, wie entspannend es für mich ist, wenn ich morgens in den Hühnerstall gehe oder mir zwischendurch ein Buch genehmige. Mein Körper zeigt, wenn er aktiv sein möchte oder es ruhig angehen lassen will - wenn ich ihm zuhöre, geht es mir gut.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Ich finde es echt bewundernswert wenn man die Signale des eigenen Körpers entsprechend deuten kann. Da muss ich noch ein bisschen üben.

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