Zwölf vom Zwölften am Dreizehnten

Werbung ohne Auftrag

Endlich habe ich gestern mal drangedacht, an diese wundervolle Bloggeraktion von Caro. Doch die pünktliche Veröffentlichung meines Blogpost wurde leider verhindert. Doch dazu später mehr.
Jetzt geht es erstmal los mit meinem Freitag.

Wie an jedem Schultag seit drei Wochen habe ich dem Töchterlein die Büchertasche in die Schule getragen. Sie hat sich den Oberarm gebrochen und kann das nicht selbst. Deshalb übernehme ich das für sie.

Einige meiner Bücher suchen einen neuen Besitzer. Ich habe sie bei einem entsprechenden Portal eingestellt.

Dann war Zeit für meine Dosis Gift, die mir aber wirklich "den Arsch gerettet hat". Ich hatte vor 11 Tagen eine Gewebetransplantation im Mund. Erst schien es gut zu verheilen doch dann hat es sich schrecklich entzündet und mir wurde Antibiotika verschrieben. Der Erfolg der OP stand auf dem Spiel. Doch die Tabletten haben ihren Dienst getan. Schmerzen sind fast weg, Schwellung zurückgegangen und ich habe das erste Mal in meinem Leben Antibiotika genommen und auch noch gut vertragen.

Der Mann schreibt gerade seinen Dienstplan und wollte meine Termine im November wissen. Da wir Beide im sozialen Bereich arbeiten, gilt es die Dienstzeiten aufeinander abzustimmen. Also habe ich ihm meine Termine telefonisch übermittelt.

Zwei Pfannkuchenteige gemacht. Für mich einen Veganen da ich keine Milchprodukte essen soll zwecks der Entzündung im Mund. Die Schüssel links ist übrigens von einem Service das meine Eltern zur Verlobung bekommen haben. Also schon fast 50 Jahre alt. Ich liebe sie heiß und innig.

Gleiche Nummer nur Andersrum. Töchterlein von der Schule geholt und ihre Büchertasche getragen. Ich erfreue mich jedesmal an diesem wundervollen Baum unseres Nachbarn wenn ich aus der Haustür herauskomme.

Vegane Pfannkuchen, etwas dicker, nicht so leicht und fluffig, aber dennoch sehr lecker.

Freitag ist bei uns Putztag, ich mag am Wochenende nämlich immer frei haben. Deshalb wird heute das Bad geschrubbt.

Und die Böden gesaugt und gewischt.

Dann habe ich mich belohnt mit etwas Herbstdeko verteilen. Und wollte mich gerade aufs Sofa legen und lesen als Sohn Nummer Zwei nach Hause kam.

Er war mit einem Freund Mountainbiken und ist gestürzt. Tiefe blutige Striemen am Rücken, ein offener Ellbogen und schreckliche Schmerzen in der Schulter. Als ich ihm die Wunden saubermachen wollte ist er mir im Bad zusammengeklappt. Rettungswagen, Notarzt, das volle Programm. Im Krankenhaus hat es dann ewig gedauert bis er versorgt war. Endergebnis: Schlüsselbeinbruch, Wunden am Rücken geklebt, Ellbogen genäht.
Um 21 Uhr sind wir dann fix und alle wieder zuhause angekommen. 

Dann gab es noch schnelle Käsebrezen für ausgehungerte Mäuler - ich hab noch nen Apfel geknabbert, mehr hab ich echt nicht runtergebracht - und dann sind wir todmüde ins Bett gefallen.
Was für ein aufregender Tag, der so langsam und geordnet began, seinen Höhepunkt in einer Katastrophe erreichte und dann ganz schnell und ruhig wieder seinen Abschluss fand in unseren geborgenen vier Wänden. 
Bin ich froh das nun Wochenende ist, Zeit zum Kräfte sammeln bis es am Montag wieder los geht.

Genießt die sonnigen Tage!

Eure dankbare Katrin ( ich bin so froh das nichts Schlimmeres passiert ist)

Kommentare

  1. Ich bin so froh, ist nichts schlimmeres passiert! Notarzt und das ganze Programm: das geht doch immer weit über die eigenen Grenzen hinaus....
    Gute Besserung den gebrochenen Lnochen, dem geschundenen Zahnfleisch nd den überdehnten Nerven
    Herzlichst
    yase

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  2. au weia
    das war ja etwas was man so gar nicht brauchen kann
    weder die Entzündung noch den Unfall vom Junior
    das sind dann immer Aufregungen die ans Herz gehen
    Gute Besserung für die Patienten ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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