Winterbuchempfehlung und ein ganz unkompliziertes Bratapfelrezept

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Einen wahren Schatz möchte ich Euch heute vorstellen:


Klappentext: Der Winter ist die Zeit des Zusammenkommens, des Ankommens, des Staunens, aber auch des Aufbrechens. Eine erwartungsfrohe Zeit, in der Wunder immer nur eine Straßenecke entfernt zu sein scheinen. Von den Geheimnissen und Abenteuern des Winters erzählen die zauberhaften Geschichten in diesem Buch.
Alles was den Winter ausmacht: Rezepte, Geschichten, Fabeln, Wissenswertes, Sitten und Bräuche - farbenfroh illustriert von Lisa Manneh.
Mit den schönsten Wintertexten von Erich Kästner, Robert Walser, Tilde Michels, Else Laskar-Schüler, Hans Christian Andersen, Arne Rautenberg, Christian Morgenstern, Andreas Steinhöfel, Zoran Drvenkar, u.v.a.
Ein wunderbares Lesevergnügen für die ganze Familie.

Es ist nicht nur für die Weihnachtszeit, wie der Titel schon sagt, sondern beginnt bereits mit Geschichten, Bräuchen, Rezepten und Gedichten die Herbststürme und Schneegestöber betreffen. Weiter geht es dann mit den Kapiteln Schlittschuhe und Schneeballschlachten, Herausforderungen und Abenteuer, Eisbären und Weihnachtshunde, Winterträume und Weihnachtswünsche, Väterchen Frost und Frau Schneekönigin, Advent und Heilige Nacht und zu guter letzt Schneeglöckchen und erste Sonnenstrahlen.
Die Gestaltung finde ich einfach wunderbar! Nicht so "clean schick" wie man es jetzt oft bei neuen Weihnachtsbüchern findet, die dann für meinen Geschmack so kühl wirken. Sondern farbenfroh, liebevoll und nicht zu überladen. Es ist in Halbleinen gebunden, was sich wirklich sehr angenehm anfühlt. So ganz nach meinem Geschmack. 
Die Texte richten sich an Groß und Klein. Es ist für jeden was dabei und es wird definitiv nicht langweilig. Auch kürzere Texte und Gedichte kommen immer mal wieder vor, was unsere Zweitklässlerin dankend annimmt und so auch mal den Vorlesepart übernimmt.
Ein jahrelanger Begleiter wird es werden. Und ich freue mich wirklich sehr auf dieses neue Familienritual, wenn wir es jeden Herbst aus dem Bücherregal im ersten Stock holen und es griffbereit im Wohnzimmer auf dem Kaminsims verstauen werden. Und dann jeden Tag ein bißchen gemeinsam lesen. 

Doch einen einzigen Wehmutstropfen gibt es. Das Bratapfelgedicht ist leider nicht in dem Buch abgedruckt. Und das liebe ich schon seit meiner Kindheit. Meine Mama hat es uns bei Kerzenschein vorgelesen und uns danach Bratäfpel serviert. Ich konnte einfach nicht genug davon kriegen. Zum Glück gibt es das alte zerfledderte Advents- und Weihnachtsbuch von früher noch, und so hab ich die Seite mit dem Gedicht kopiert und sie in unser neues Winterbuch gelegt. So hab ich es immer parat. Und hier kommt es für Euch:

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie´s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel.

Sie pusten und brusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Bayerisches Volksgut)

Ist das nicht wunderschön! Ich liebe es einfach! Es versetzt mich in eine total kuschelige, gemütliche, weihnachtliche Stimmung.

Wir haben da ein richtiges Ritual: Zuerst werden die Bratäpfel gemeinsam zubereitet, während die dann im Ofen sind, kochen wir Tee dazu und lesen das Gedicht bzw. ich erzähle es, kann es mittlerweile ja schon auswendig. Und dann genießen wir. Einfach köstlich!
Mein schnelles und unkompliziertes Rezept für diese Winterleckerei möchte ich heute gerne mit Euch teilen. Pro Person rechne ich immer einen Apfel.

Ofen auf 200 Grad vorheizen
Äpfel waschen und das Kernhaus entfernen
Dann wird der so entstandene Tunnel mit Marzipan voll gefüllt, ich verwende nur echtes biologisches Marzipan ohne Zucker. Solltet Ihr irgendwelche Nüsse haben, könnt ihr immer abwechselnd Marzipan und Nüsse hinein pressen. Schmeckt auch superlecker. 
Dann kommen die bestückten Äpfel in eine gefettete Auflaufform, jeder bekommt noch ein Butterflöckchen obendrauf und dann geht es für 25 Minuten in den Ofen.
Ich serviere keine Vanillesoße dazu, das ist mir zu süß. Ich schlage für uns (also 6 Personen) einen halben Liter Sahne und gebe dann auf jeden fertigen Apfel einen großen Löffel Schlagsahne. Wer mag kann auch gerne noch einen Teelöffel Zimt unter die flüssige Sahne geben. So bekommt Ihr eine köstliche Zimtsahne, die ebenfalls sehr gut dazu passt.
Und nun lasst es Euch schmecken! Mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen wenn ich das hier schreibe. 
Dieses Jahr können wir endlich Äpfel aus unserem Garten dafür verwenden. Der Geburtsbaum unseres Teenies hat dieses Jahr eine wirklich große Menge an Früchten getragen. Drei Obstkisten voll konnten wir im Keller einlagern. Wir sind sooo dankbar!

Zu guter Letzt habe ich jetzt noch eine Premiere für Euch. Ich bin bei meiner ersten Blogtour dabei. Vier weitere einzigartige Bloggerinnen haben sich Gedanken gemacht und einen Post zum Thema verfasst. Ich starte heute mit Meinem. 
Dienstag ist Marit von mamasbusiness an der Reihe.
Mittwoch hat sich Meike von nichtohnebuch Gedanken gemacht.
Donnerstag stellt uns Katja von amberlight-label  ihren Winter vor.
Freitag bildet Anne von familienmotte das strahlende Schlusslicht unserer Winter - Blogtour.

Ich bin schon so voller Vorfreude auf die anderen Posts.

Euch viel Muse beim Ausprobieren meines Rezeptes!
Winterliche Grüße
Eure Katrin





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